Evangelische Frauen Schweiz (EFS)

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EFS-Literaturempfehlungen

Ina Praetorius: Wirtschaft ist care oder: die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen

Unbeachtet von einem grossen Teil der Gesellschaft bleiben Tätigkeiten, die in den Privathaushalten ausgeübt werden: Kindererziehung, Pflege von Angehörigen etc. Diese werden immer noch mehrheitlich von Frauen geleistet und das gratis. Warum wird diesen Tätigkeiten so wenig Beachtung geschenkt? Antworten sucht die Autorin in ihrem Essay.

 

Sabine Scheuter, Rebecca A. Giselbrecht (Hg.): «Hör nicht auf zu singen» Zeuginnen der Schweizer Reformation

Der Band befasst sich mit den Rollen von Frauen und Männern in der Reformationszeit. Die Autorinnen und Autoren zeigen aus verschiedenen Blickwinkeln auf, wie sich die Geschlechterrollen veränderten. Sie porträtieren einerseits einzelne Frauen. Andererseits thematisieren sie die neuen Vorstellungen von Ehe und Familie, die sich unter dem Einfluss der Reformation entwickelten.

Erschienen bei: TVZ- Theologischer Verlag Zürich; CHF 39.80

Kristina Dronsch, Katharina Buschor-Huggel, Thomas Klaus: Frauen der Reformation (CD)

Das Hörbuch widmet sich den Frauen der Reformation. Es stellt nicht die grossen Reformatoren ins Zentrum, sondern die vielen wichtigen Frauen der europäischen Reformationsbewegung. Die Doppel-CD enthält zwölf Porträts. Darunter sind die Genfer Reformatorin Marie Dentière oder die Pfarrfrau Wibrandis Rosenblatt.
Erschienen bei Dornbusch Medien AG 2016; CHF 24.90

Andréa Kaufmann, Claudia Wirz, Peter Moser: Drucken – Backen – Forschen

Der Band porträtiert drei Pionierinnen: Emma Stämpfli-Studer leitete nach dem Tod ihres Mannes die Druckerei Stämpfli und richtete für Kinder externe Betreuungsstrukturen ein. Elisabeth Wegeli-Studer gründete in der Zwischenkriegszeit die Waffelbäckerei Gottlieber Spezialitäten. Mina Hofstetter-Lehner machte von den 1920er bis in die 1940er Jahre aus ihrem Bauernhof ein Zentrum der Lebensreformbewegung.

112 Seiten, 46 Illustrationen, ISBN: 978-3-909059-69-0, Bezug: www.pioniere.ch, Fr. 27.00

Sibylle Stillhart: Müde Mütter – Fitte Väter: Warum Frauen immer mehr arbeiten und es trotzdem nirgendwohin bringen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist noch in weiter Ferne, denn geändert hat sich in den letzten Jahren nur das Anforderungsprofil an die «moderne Mutter», was zu einer noch grösseren Gesamtbelastung der Frau führt.

Mütter stehen – trotz Job – nach wie vor am Herd. Gleichzeitig mangelt es an günstigen Kita-Plätzen und Tagesschulen sind eine Rarität. In der Arbeitswelt gelten starre Mechanismen wie vor fünfzig Jahren, Mütter sind nicht vorgesehen.

144 Seiten, Broschur ISBN-10: 3857917709 Limmat Verlag, Zürich Format: 11.5 x 1.5 x 19 cm Fr. 24.00

Helga Hirsch: Endlich wieder leben – Die fünfziger Jahre im Rückblick von Frauen

Die Autorin zeichnet ein – aus Frauensicht – zweideutiges Bild vom Deutschland der 1950er-Jahre. So herrscht einerseits Aufbruchstimmung und wirtschaftlicher Aufschwung. Andererseits wird die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit verdrängt. Die Massenflucht aus der DDR, die Heimkehr von Kriegsgefangenen und das Spannungsfeld zwischen traditionellen Werten und neuen Möglichkeiten für Frauen gestalten den Alltag nicht immer einfach.

Siedler Verlag München, ca. Fr. 28.90, ISBN-10: 3-886-80989-7

Migration und Integration

10 Romane zu Migration und Integration
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Karen Armstrong: Im Namen Gottes – Religion und Gewalt

Die renommierte Religionswissenschaftlerin untersucht die Geschichte und Gegenwart von Judentum, Christentum und Islam in Bezug auf religiöse Gewalt. Dabei analysiert sie Ursachen der Gewalt und zeigt auf, dass jahrtausendelang Politik und Religion ineinander verwoben waren. Die Trennung von Politik und Religion in der Neuzeit verringerte die Gewalt nicht. Mit ihrer Auswertung schafft Armstrong die Grundlagen für das Verständnis der aktuellen internationalen Konflikte.

Pattloch Verlag München, ca. Fr. 38.-, ISBN: 3-629-13039-9

Angelika Walser: Ein Kind um jeden Preis?

Unfruchtbarkeit ist in den letzten Jahrzehnten, insbesondere in den Industriestaaten, ein immer grösseres Problem geworden. Schätzungen zufolge sind in Europa rund 12 bis 15 Prozent der Paare im fortpflanzungsfähigen Alter ungewollt kinderlos, d. h. jedes fünfte bis sechste Paar ist betroffen. Die Angebote der Reproduktionsmedizin sind verlockend: Künstliche Befruchtung im Reagenzglas und andere Methoden versprechen Abhilfe. Doch diese Eingriffe sind nicht so erfolgversprechend, wie sie angepriesen werden. Zwar werden knapp ein Drittel der Frauen schwanger, doch die Chance, das Kind auf die Welt zu bringen, ist um vieles geringer. Zu den physischen Belastungen, die vor allem die Frau trifft, kommt es auch zu seelischen Problemen für die Partnerschaft. Und viele Paare stellen sich im Laufe dieses Prozesses die Frage, ob sie ihr Handeln verantworten können oder nicht. Denn sie erfahren nach und nach, dass die Befriedigung ihres Bedürfnisses nach einem Kind zahlreiche Probleme, Einschränkungen und Konsequenzen nach sich zieht. Dieses Buch ist für Paare gedacht, die unter ihrem unerfüllten Kinderwunsch leiden und sich eine Orientierungshilfe wünschen, weil sie dem Christentum noch eine Stimme in ihrer Entscheidung gewähren. Es zeigt zunächst die Methoden sowie die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Reproduktionsmedizin auf. Anschliessend geht die Autorin auf die Folgeprobleme wie Samen- und Eizellspende, Leihmutterschaft und Präimplantationsdiagnostik ein und stellt die katholische und evangelische Position zur künstlichen Befruchtung vor. Ein Kapitel ist vor allem Frauen gewidmet. Darin führt die Autorin aus, wie Frauen, deren Körper massgeblich betroffen ist, "zu ihrer eigenen Stimme" finden, um selbstbestimmt zu entscheiden. Das letzte Kapitel zeigt Alternativen wie Adoption auf bzw. wie ein Leben ohne Kinder glücken kann. 


Tyrolia Verlag, ca. Fr. 29.-, ISBN 978-3-7022-3332-7

Zwischen Autonomie und Angewiesenheit

«Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.» – Menschen sind zur Gemeinschaft bestimmt und auf Liebe, Fürsorge, Erziehung und Pflege angewiesen. Demgegenüber steht der Wunsch nach Erkenntnis, Entdeckung, nach Entwicklung und Eigenständigkeit. In dieser Ambivalenz wird Familienleben erfahren. Die Orientierungshilfe des Rates der EKD untersucht alle Facetten des modernen Familienlebens, geht ein auf die Herausforderungen und Brennpunkte der Familienpolitik und bietet theologische Orientierung.

Diese neue Orientierungshilfe ist beim Gütersloher Verlagshaus erschienen und nur über den Buchhandel zu beziehen. ISBN 978-3-579-05972-3.

Mehr dazu finden Sie auch unter der Website: www.ekd.de 

Leitfaden für den interreligiösen Dialog

Der gemeinsam von Jüdinnen, Christinnen und Musliminnen verfasste Leitfaden will – nebst einigen grundlegenden Gedanken zum inter- religiösen Dialog – vor allem häufige «Stolpersteine» im interreligiösen Dialog erkennen helfen und aufzeigen, wie diese vermieden werden können.

Der Leitfaden (70 Seiten) kann für CHF 18.– (zuzüglich Versandkosten) bestellt werden bei:
Interreligiöser Think-Tank, Gotthelfstrasse 89, 4054 Basel
,
Tel. 061 302 14 66, oder über: info@interrelthinktank.ch

Bibel in gerechter Sprache

Gerechtigkeit ist der rote Faden, der durch die gesamte Bibel führt und ihre Vielfalt zusammenhält. Jede Bibelübersetzung wird naturgemäß versuchen, dem gerecht zu werden. Die „Bibel in gerechter Sprache“ macht nun „Gerechtigkeit“ bewusst zum methodischen und für alle nachprüfbaren Ausgangspunkt einer Bibelübersetzung. Sie will dabei, wie alle Übersetzungen, dem Ausgangstext in heutiger Sprache „gerecht“ werden. Aber genau dabei sind die folgenden Gerechtigkeitsdimensionen durchgängig im Blick. Damit werden Entwicklungen und Debatten aufgenommen und zusammengeführt, die Kirche und Theologie im letzten halben Jahrhundert im Blick auf das Thema Gerechtigkeit geprägt und verändert haben. mehr...

Mohr Verlag, Taschenbuch ca. Fr. 20.- ISBN-10:3-16-149448-2,

Lisa Marti: Mutanfall

Das Leben von Lisa Marti ist spannend, mutig, manchmal lustig, manchmal traurig und immer wieder überraschend. Das Buch berührt, wühltauf und wer zu lesen beginnt, legt es nicht wieder weg.

Verlag Wörterseh, Fr. 39.90

Ich würde schon gehen

Ab 1844 betrieb die evangelische Schwesterngemeinschaft der Diakonissinnen in Bern eine Krankenstube für Arme. Heute leben 75 Schwestern als Gemeinschaft in Bern. 23 Schwestern erzählen in diesem Buch über ihre Jugendzeit, ihre Berufung zur Diakonisse, ihren Eintritt und ihre Arbeit. Die Lebensgeschichten geben dem Alltag de r Schwesterngemeinschaft ein Gesicht und stellen ein Stück Zeitgeschichte der Diakonie dar.
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